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PSA Bestimmung - Empfehlung der schweizerischen Gesellschaft für Urologie (SGU)
Author(s) -
Gasser, Thomas,
Iselin, Christoph,
Jichlinski, Patrice,
Kreienbühl, Beat,
Merz, Vincent,
Recker, Franz,
Schmid, Hans-Peter,
Stoffel, Flavio,
Strebel, Räto,
Sulser, Tullio,
Thalmann, George
Publication year - 2012
Language(s) - German
DOI - 10.5167/uzh-61476
Subject(s) - urological clinic , 610 medicine & health
In jüngster Zeit haben verschiedene Publikationen betreffend die Verwendung des PSA – mit teilweise widersprüchlichen Empfehlungen – zu einer grossen Verunsicherung von Patienten und Medizinern geführt. Während die U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) und auch das Swiss Medical Board empfehlen, bei asymptomatischen Patienten auf eine PSA-Bestimmung zu verzichten, schlagen andere Organisationen – beispielsweise das amerikanische National Comprehensive Cancer Network (NCCN) – vor, das PSA für die Früherkennung von Prostatakrebs zu verwenden. Die amerikanische Urologengesellschaft (AUA) empfiehlt gar eine Bestimmung bereits ab dem 40. Lebensjahr. Obwohl die neuen Empfehlungen lediglich die Screeningsituation betreffen, sind viele Betroffene generell unsicher, ob und in welcher Situation sie das PSA überhaupt noch bestimmen lassen sollen. Die Schweizerische Gesellschaft für Urologie (SGU) will dazu beitragen, die teilweise emotional geführte Diskussion zu versachlichen. Sie erachtet es als ihre Aufgabe, Patienten und Ärzten in dieser Phase der Kontroverse eine Art «Kompass» für die Anwendung des PSA zur Verfügung zu stellen. Die SGU hat einen Guide mit Empfehlungen zum besonnenen und massvollen Einsatz des PSA geschaffen. Dieser berücksichtigt die verQuintessenz

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