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Stellenwert der regionären Hyperthermie in der Krebstherapie
Author(s) -
Emanuel Stutz,
Niloy R. Datta,
Emsad Puric,
Stephan Bodis
Publication year - 2017
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2017.03136
Subject(s) - medicine
Die Hyperthermie (HT) kann als älteste Form der Krebstherapie bezeichnet werden. Sie wurde erstmals 5000 v.Chr. in Überlieferungen der Ägypter [1] und später auch in der Antike von Hippokrates erwähnt. Anfangs des 19. Jahrhunderts bemerkte man zudem, dass es während hohen Fiebers bei bakteriellen Infektionen zu Tumorregressionen kam [2]. In der Neuzeit fristete die HT aufgrund fehlender randomisierter Studien und fehlender Möglichkeiten zur kontrollierten Wärmeanwendung vorwiegend ein Dasein im Bereich der Alternativmedizin. Durch die technischen Entwicklungen in der HT-Planung und der Thermometrie erfolgt die Erwärmung nun reproduzierbar, gezielt und monitorisiert, womit der Effekt der HT objektiv evaluiert und optimiert werden kann. Für definierte klinische Indikationen konnten in den letzten Jahren prospektive Studien und Metanalysen in «peer-reviewed» Fachzeitschriften publiziert werden. Ein Grundstein gemäss den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin konnte gelegt werden.

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