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Nuklearmedizin: «One-Stop-Shop» bei koronarer Herzkrankheit?
Author(s) -
Federico Caobelli,
Michael J. Zellweger
Publication year - 2017
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2017.03124
Subject(s) - environmental science
Für die Abklärung der koronaren Herzkrankheit und die kardiale Ischämiediagnostik steht eine Vielzahl nichtinvasiver bildgebender Methoden zur Verfügung. In der Nuklear-Kardiologie ist die myokardiale Perfusionsszintigraphie (MPS) eine über Jahrzehnte bestens etablierte Methode mit dem grössten Fundus an prognostischen Daten in der Ischämiediagnostik [1]. Ein Nachteil der MPS besteht zum einen in der relativ hohen Strahlenbelastung (5–10 mSv) [2] und dem Auftreten von Attenuationsartefakten. Zum anderen kann die Herzdurchblutung nur semiquantitativ gemessen werden, was die Auswertung bei Patienten mit balancierter Ischämie (d.h. bei Drei-Gefässoder mikrovaskulärer Erkrankung) erschwert. Mit der Einführung des Rubidium-PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie/ Computertomographie) konnte die Strahlenbelastung deutlich gesenkt werden, die Korrektur von Attenuationsartefakten ist erheblich robuster als beim MPS und der myokardiale Blutfluss kann absolut quantifiziert werden [2]. Durch die hybride Bildgebung RubidiumPET/CT kann mittels einer Untersuchung sowohl eine Aussage zur Verkalkung (Calcium-Score), zu Anatomie, Verlauf und Stenosen der Koronarien (Koronar-CT) als auch zur Myokarddurchblutung (Rubidium-PET) gemacht werden. Bis anhin wurden Rubidium-PET/CT in der Schweiz nicht im Routinebetrieb durchgeführt.

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