Hämoptysen bei einem 18-Jährigen
Author(s) -
Saif Al Jarrah,
PierreAlexandre Bart,
Romain Lazor,
Bruno Naccini,
Julien Castioni
Publication year - 2017
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2017.03021
Subject(s) - philosophy
Ein 18-jähriger Landschaftsgärtner kommt aufgrund seit einigen Stunden bestehender moderater Hämoptysen in die Notaufnahme eines Regionalspitals. Er leidet trotz empirischer Antibiotikabehandlung seit sechs Wochen an zunehmender Asthenie und Dyspnoe. Der junge Mann weist einen guten Gesundheitszustand auf, mit Ausnahme eines Asthmas, welches er bei Bedarf mit inhalativen Kortikoiden und Beta-2-Mimetika behandelt. Andere Medikamente nimmt er nicht ein. Er raucht Tabak und gelegentlich Marihuana. Der Patient hat weder eine Reise unternommen, noch war er inhaftiert. Er gibt an, dass er beruflich gegenüber Pestiziden exponiert sei, jedoch eine entsprechende Atemschutzmaske verwende. Die klinische Untersuchung ist unauffällig mit Vitalparametern im Normbereich. Die Blutuntersuchung ergibt ein leicht erhöhtes Gesamtbilirubin und eine regenerative mikrozytäre hypochrome (Retikulozyten 28/1000, bei einem Normwert von 5–15/1000), jedoch nicht hämolytische Anämie (LDH und Haptoglobin im Normbereich) als einzige Abweichungen des Routinelabors (Hämostase und Elektrolytwerte normal, Nierenfunktion erhalten, C-reaktives Protein mit 10 g/l im oberen Normbereich, HIV-Test negativ). Urinsediment und Spot-Urin sind unauffällig. Frage 1: Die Thorax-Röntgenaufnahme zeigt beidseitige basale alveoläre Infiltrate (Abb. 1). Was ist Ihr erster diagnostischer Schritt?
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