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Neuroradiologie und Neurochirurgie: Zufallsbefund intrakranielles Aneurysma
Author(s) -
Isabel Wanke,
Philippe Bijlenga,
Daniel A. Rüfenacht
Publication year - 2017
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2017.02883
Subject(s) - medicine
Die gefürchtete klinische Präsentation der Aneurysmaerkrankung erfolgt meist in Form einer Subarachnoidalblutung (SAB) und die damit assoziierten Morbidität und Mortalität sind bestens bekannt. Die Folgen einer SAB sind trotz neuer Therapien und qualitätssteigernder Massnahmen meist gravierend. Bei einem Zufallsbefund eines kleinen (≤10 mm) Aneurysmas stellt sich somit die Frage nach Indikation einer vorbeugenden Therapie, endovaskulär oder neurochirurgisch, beides kostenverursachende Therapien mit in der Regel eher kleinem Eingri“srisiko und gutem Erfolg. Eine persönliche Beratung ist also gefordert, um Patienten vor einer Blutung mit entweder tödlichen oder invalidisierenden Folgen zu schützen und gleichzeitig unnötige Behandlungen zu vermeiden. Seit dem Jahr 2016 zeigt sich zunehmend ein Wandel in der Patientenberatung, dies infolge des sich verändernden Krankheitsverständnisses [1, 2, 3].

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