Screening und Prävention kognitiver Störungen bei älteren Menschen
Author(s) -
Anton Gietl,
Paul G. Unschuld
Publication year - 2015
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2015.02453
Subject(s) - dementia , medicine , cognitive decline , cognition , disease , psychological intervention , cognitive impairment , adverse effect , clinical trial , intensive care medicine , physical therapy , physical medicine and rehabilitation , psychiatry
Aktuelle epidemiologische Erhebungen für die Altersgruppe der über 60-Jährigen zeigen für dementielle Syndrome eine Prävalenz von ca. 6% in Europa. Hohes Alter ist der wichtigste Risikofaktor für kognitive Störungen, und sowohl die Inzidenz als auch die Prävalenz von Demenzen nehmen mit dem Alter exponentiell zu. Die häufigsten Ursachen sind die AlzheimerKrankheit, vaskuläre Hirnschädigungen oder eine Kombination verschiedener Gehirnpathologien [1]. Verschiedene Studien legen nahe, dass – neben dem Einsatz der Antidementiva – nicht-pharmakologische therapeutische Interventionen insbesondere in frühen Stadien der Demenz oder sogar vor klinischer Manifestation des dementiellen Syndroms erfolgversprechend sein können. Solche Konzepte beinhalten konsequente Förderung der körperlichen Aktivität, zielgerichtetes kognitives Training, Aufbau sozialer Aktivitäten, Ernährungsberatung sowie die sorgfältige Versorgung anderer medizinischer Komorbiditäten. Eine wichtige Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg scheint die rechtzeitige Identifikation von Betroffenen zu sein. Die Erfassung von Personen im Frühstadium von DeNicht-pharmakologische Interventionen mit therapeutischem Potential
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