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Kinder- und Jugendpsychiatrie: Parent-Child Interaction Therapy
Author(s) -
Silvia Reisch,
Petra Scherbarth-Roschmann,
Marianne Strobel
Publication year - 2015
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2015.02175
Subject(s) - psychology , psychotherapist
Im Kleinkindund Vorschulalter sind oppositionelle Verhaltensweisen typische Probleme für Familien. Kinder in diesem Alter versuchen im Rahmen ihrer Autonomie-Entwicklung, die Eltern und andere Erziehungspersonen durch Überschreitung der gesetzten Grenzen herauszufordern. Dies ist zur Bewältigung des späteren Alltagslebens und zum Erlangen der eigenen Selbständigkeit von grosser Bedeutung. Dabei müssen die Kinder aber auch lernen, die Eltern und Erziehungsperson als Autoritätsperson anzuerkennen. Im Kontext dieser Entwicklungsphase kann es zu behandlungsbedürftigen Verhaltensauffälligkeiten kommen. Nach ICD-Klassifikation kann man bei 2,5 bis 3% der Kinder die Diagnose Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten stellen. Kinder mit einer solchen Diagnose profitieren von einer frühzeitigen Behandlung. Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser ist die langfristige Prognose. Parent–Child Interaction Therapy (PCIT)

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