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Plastische Chirurgie: Multidisziplinäre Besprechung vor Beginn der Therapie bei der Betreuung von Brustkrebspatientinnen?
Author(s) -
Céline Thomet,
Ali M,
Eva Meia Rüegg,
Brigitte PittetCuénod
Publication year - 2014
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2014.01779
Subject(s) - gynecology , medicine , art
Fast 100 Jahre waren seit der ersten Mastektomie 1882 vergangen, bis Patientinnen mit Brustkrebs auch eine Rekonstruktion der Brust angeboten wurde. Aufgrund tief verwurzelter Dogmen waren die Ärzte der Ansicht, dass nur mit einer ausgedehnten Ablatio eine vollwertige Therapie möglich sei, und lehnten eine Rekonstruktion ab, weil dadurch ein allfälliges Rezidiv maskiert, wenn nicht sogar gefördert werden könnte [1]. Dank der Weiterentwicklung unseres Wissens hat die Brustrekonstruktion nun aber Verbreitung gefunden, vor allem in Europa seit den 70er Jahren. Das gleich zeitige Aufkommen von Brustimplantaten hat den Ein griff vereinfacht, wenngleich die Operation in den An fängen oft zu enttäuschenden Ergebnissen führte [2]. Dank den zunehmend ausgefeilten Techniken kann man nun heute eine Brust wieder so aufbauen, dass sie von den Patientinnen als zu ihrem Körper gehörig emp funden wird. Damit lassen sich Lebensqualität und Selbst wahrnehmung dieser Patientinnen trotz der zunächst verstümmelnden onkologischen Operation verbessern.

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