Infektiologie: Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus: Pandemisches Potential oder Sturm im Wasserglas?
Author(s) -
Nina Durisch,
Stefan P. Kuster
Publication year - 2013
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2013.01765
Subject(s) - middle east respiratory syndrome coronavirus , middle east respiratory syndrome , covid-19 , virology , medicine , infectious disease (medical specialty) , disease
Bei der Familie der Coronaviridae handelt es sich um umhüllte RNA-Viren, die erstmalig 1965 aus einem Patienten mit einer Infektion der oberen Luftwege isoliert wurden. Ihren Namen verdanken sie einer «Krone» aus Glykoproteinen, die in der äusseren Hülle verankert sind. Durch eine grosse phänotypische und genotypische Diversität sind Coronaviren in verschiedenen Tierarten und auch beim Menschen weit verbreitet. Vier Vertreter der Coronaviren (CoV 229E, CoV OC43, CoV NL63 und CoV HKU1) sind beim Menschen endemisch und für bis zu 30% aller (leichten) Infekte der oberen Luftwege verantwortlich. Mit dem SARS(Severe Acute Respiratory Syndrome-)Coronavirus wurde 2003 erstmalig ein Vertreter dieser Familie als Ursache für eine schwere Erkrankung bei Immunkompetenten identifiziert.
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