Mikrotomographische Analyse der Knochendistraktion
Author(s) -
Simone Hieber,
Bert Müller,
Claude Jaquiéry,
Christoph Kunz
Publication year - 2013
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2013.01604
Subject(s) - political science
Die Distraktionsosteogenese ist ein Verfahren der auto logen (körpereigenen) Knochenregeneration mit brei tem Indikationsspektrum in der orthopädischen und kraniofazialen Chirurgie. Durch Applikation kontinu ierlicher, genau dosierter Zugkräfte mittels eines Dis traktors auf einen vorgängig durchtrennten, vitalen Knochen kann im graduell grösser werdenden Spalt zwischen den Knochenenden frischer Knochen gebildet werden. Aus dem zunächst noch weichen Kallus ent steht durch Mineraleinlagerung schliesslich ein dem ortsständigen Knochen gleichwertiges Regenerat. Ausser der Knochenneubildung werden auch die umgebenden Weichteile entwickelt, was das Verfahren besonders für die Behandlung von Fehlentwicklungen beim wach senden Organismus – insbesondere von Fehlbildungen im Bereich des Gesichtsschädels – äusserst wertvoll macht. Die Nachteile der Knochendistraktion stehen haupt sächlich im Zusammenhang mit der langen Therapie dauer. Der Prozess der Knochenneubildung und der an schliessenden Knochenreifung dauert mehrere Wochen, was nicht nur zu Complianceproblemen beim Patienten und Wundheilungsstörungen während des Konsolidierungsprozesses führen kann, sondern auch unter ökonomischen Aspekten ungünstig ist. Daher bestehen die derzeitigen Herausforderungen darin, die Distraktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und die ossäre Konsolidierung zu beschleunigen. Zielsetzung und Hypothese
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