MR-Neurographie – eine neue bildgebende Methode zur Abklärung peripherer Nervenleiden
Author(s) -
Gustav Andreisek,
Nadja A. FarshadAmacker,
Roman Guggenberger
Publication year - 2013
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2013.01574
Subject(s) - medicine , nuclear medicine
Für die Abklärung peripherer Nervenleiden steht eine neue bildgebende Methode zur Verfügung, die sogenannte «periphere Magnetresonanz-(MR-)Neurographie» [1]. Die Inzidenz peripherer Nervenleiden ist relativ hoch. So leiden ca. 5% der Gesamtbevölkerung an einer peripheren Neuropathie. Zudem gibt es Daten, die zeigen, dass bei ca. 5% aller Traumapatienten eine Verletzung peripherer Nerven vorliegt, wobei meist die Kontinuität der Nerven noch erhalten ist [2]. Die Abklärung peripherer Neuropathien stellt oft eine diagnostische Herausforderung dar, da Symptome untypisch und die klinischen Untersuchungsbefunde zweideutig sein können [3]. Zudem besteht bei akuten peripheren Neuropathien oft ein Zeitfenster, in dem weder eine genaue klinische Untersuchung noch elektrodiagnostische Tests eine abschliessende Diagnose ermöglichen können. Durch erhebliche technische Weiterentwicklungen der MR-Technik ist es seit kurzem möglich, auch kleine periphere Nerven mit guter Ortsauflösung darzustellen und periphere Neuropathien mit hoher Sensitivität zu detektieren [4]. Von MR-Neurographie spricht man, wenn eine MR-Untersuchung speziell auf die Darstellung peripherer Nerven ausgelegt wird. Grundsätzlich unterscheidet man dabei folgende Techniken: – Nicht-Nerven-selektive Bildgebung – Nerven-selektive Bildgebung – Nerven-selektive funktionelle Bildgebung.
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