Die Perfusions-Computertomographie in der onkologischen Diagnostik
Author(s) -
Hatem Alkadhi,
Thomas Frauenfelder,
Thomas Pfammatter
Publication year - 2013
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2013.01558
Subject(s) - medicine
Traditionelle Kriterien des Ansprechens auf eine Tumortherapie (wie z.B. WHO oder RECIST [1]) beruhen auf Beurteilungen der Grösse der Tumore. Es ist jedoch bekannt, dass Therapien, die auf die Gefässversorgung von Tumoren abzielen, in der Frühphase ein klinisches Ansprechen ohne eine relevante Reduktion der Grösse zur Folge haben können. Das bedeutet, dass eine Evaluation von lediglich morphologischen Parametern wie dem Tumorvolumen oder -durchmesser das tatsächliche Ansprechen auf die Therapie unterschätzen kann. Die nicht-invasive Bildgebung der Tumorvaskularisation gelingt mit verschiedenen Methoden: der Magnetresonanztomographie (MRT), der Positronenemissionstomographie (PET), dem Ultraschall, der Katheterangiographie sowie der Computertomographie (CT). Die konventionelle CT zur Darstellung der Morphologie nimmt in der onkologischen Diagnostik bereits eine Schlüsselrolle ein, nicht zuletzt wegen ihrer Robustheit und hohen Verfügbarkeit. Die Bildgebung der Vaskularisation von Tumoren mit der CT hätte das Potential, die konventionelle CT für gezielte Therapieformen, die auf die Blutversorgung abzielen, spezifischer zu machen.
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