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mRNA-basierte Immunprophylaxe gegen Influenzavirusinfektionen
Author(s) -
Lothar Stitz
Publication year - 2013
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2013.01524
Subject(s) - chemistry
In seinem elften Brief der «Lettres philosophiques» aus dem Jahre 1734 schreibt Voltaire über einen «seit undenklichen Zeiten» geübten Brauch der Tscherkessen «Von der Einpfropfung der Kinderblattern» [1]. Zum Schutz der Schönheit ihrer Töchter, die für Harems der damaligen Zeit bestimmt waren, wurde den Mädchen im Kindesalter Pustelmaterial der «vollkommensten und zugleich günstigsten (d.h. gutartigsten) entwickelten Pocken» durch einen Hautschnitt eingesetzt. Tatsächlich übten die Chinesen bereits seit dem 15. Jahrhundert den Brauch, getrockneten und pulverisierten Schorf von Pocken «auf angenehmere Art durch die Nase aufzunehmen wie den Schnupftabak», also lange bevor durch Edward Jenner 1798 die Methode der Vakzinierung eingeführt wurde. Heute können protektive Immunsierungen gegen eine Vielzahl von Erregern wie Viren, Bakterien (bzw. deren Toxine) oder zukünftig gegen Parasiten durchgeführt werden [2]. Immunisierungen schützen nicht nur vor Erkrankung, sondern haben sogar schon zur weltweiten Eradikation zum Beispiel der Pocken geführt.

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