Impfempfehlungen: optimiert für den einzelnen Patienten oder diktiert durch die öffentliche Gesundheit
Author(s) -
ClaireAnne Siegrist
Publication year - 2012
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2012.01345
Subject(s) - political science
In der Nummer 38 des Schweizerischen Medizin-Forums sind zwei gegensätzliche Grundauffassungen zur Frage der Auffrischimpfung gegen Keuchhusten und Tetanus bei Erwachsenen aufeinandergestossen. Dies veranschaulicht auf interessante Weise das Spannungsfeld zwischen Impfempfehlungen, die auf den einzelnen Patienten fokussiert sind, und denjenigen, die durch die öffentliche Gesundheit diktiert werden. Stellt man den Einzelpatienten in den Mittelpunkt, wie dies Dr. Brügger praktiziert, kann man jede einzelne Impfung dann empfehlen, wenn sie am nützlichsten ist und am ehesten akzeptiert wird. Wenn aber die Mehrzahl der Patienten – samt deren Ärzten! – keine Ahnung von ihrer Impfanamnese hat, bleibt als einfachstes Kriterium das Alter, wie es Prof. Heininger in seinem Kommentar befürwortet.
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