Hyperprolaktinämie bei Kindern und Jugendlichen unter antipsychotischer Medikation
Author(s) -
M OserMeier,
PE Mullis,
U Preuss
Publication year - 2011
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2011.07650
Subject(s) - medicine
Bei Kindern und Jugendlichen werden zunehmend häufiger antipsychotische Medikamente für ein weites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten (z.B. attention deficit and hyperactivity syndrome [ADHS; früher POS], autistische Störung), affektive Störungen (z.B. Depression, bipolare Störungen) und Schizophrenie eingesetzt. Diese Medikamente haben neben den be kannten neurologischen (v.a. extrapyramidalmotori sche) auch endokrinologische Nebenwirkungen wie Ge wichtszunahme, metabolische Folgeerkrankungen der Adipositas (z.B. Insulinresistenz, Hyperlipidämie) und Hyperprolaktinämie. Vor allem die Antipsychotika der ersten Generation wie Haloperidol und der zweiten Generation wie Ris peridon können zu einer Hyperprolaktinämie führen (Tab. 1 p) [1]. Mit dieser Zusammenstellung möchten wir darauf ein gehen, was eine Hyperprolaktinämie zur Folge haben kann und welche Überwachung deshalb Kinder und Jugendliche unter einer antipsychotischen Therapie erhalten sollten.
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