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Nova Retard: Teriparatid
Author(s) -
K Lippuner
Publication year - 2011
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2011.07625
Subject(s) - retard , psychology , psychiatry
Teriparatid (TPTD; rekombinantes PTH 1-34, Forsteo®) wurde 2003 in der Schweiz als erste und bisher einzige knochenanabole Substanz (seit dem Verschwinden der Fluoride vom Markt) zur Behandlung postmenopausaler Frauen mit manifester Osteoporose und hohem Frakturrisiko sowie bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose mit hohem Frakturrisiko zugelassen. In der zentralen Phase-III-Studie an 1637 Patientinnen mit durchschnittlich >2 Wirbelfrakturen hatte TPTD über 19 Monate die Inzidenz von Wirbelund nonvertebralen Frakturen hochsignifikant um 65 bzw. 54% gesenkt [1]. TPTD spielte damit in einer völlig neuen Liga, was die Wirkpotenz betraf, dies bei ausgezeichneter Verträglichkeit und Sicherheit. TPTD erhöht die Trabekeldicke und -konnektivität und damit die Knochenfestigkeit. Aufgrund seines im Vergleich zu Antiresorptiva deutlich höheren Preises wurde TPTD restriktiv limitiert, d.h. nur als Zweitlinientherapie von postmenopausalen Frauen und Männern mit neuen, radiologisch dokumentierten Wirbelfrakturen als kassenpflichtig akzeptiert, sofern letztere nach einer mindestens sechs monatigen Therapie mit Calcitonin, SERM oder einem Bisphosphonat auftraten. Maximale Therapiedauer bei Markteinführung: 18 Monate. Zudem musste TPTD vom Osteoporosespezialisten verordnet werden.

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