z-logo
open-access-imgOpen Access
Postoperatives Delirium: Prophylaxe und Therapie. Teil 2
Author(s) -
Martin Siegemund,
P Massarotto,
Oliver Reuthebuch,
Hans Pargger
Publication year - 2011
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2011.07523
Subject(s) - delirium , medicine , psychiatry
Die Diagnose eines Delirs ist im Endeffekt immer eine Dif ferentialdiagnose, welche erst nach Ausschluss anderer behandelbarer Ursachen (Infekt, Hypoxie usw.) gestellt und behandelt werden sollte. Dabei muss beim Auftreten eines postoperativen Deliriums dem zeitlichen Zusammen hang mit der Operation immer Beachtung geschenkt wer den. Während das in den ersten 1–3 Tagen nach der Ope ration auftretende Delirium mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt mit der Operation assoziiert ist, sollte ein später auf tretendes Delir immer Anlass zu einer intensiven diagnos tischen Aufarbeitung sein, da andere Krankheitsbilder wie eine Sepsis oder ein zerebrovaskulärer Insult Ursache der neurokognitiven Veränderung sein können [1, 2]. Die ausserhalb der Intensivstation sicher wichtige Evalua tion der eingenommenen delirauslösenden Medikamente ist bei postoperativen, herzchirurgischen Patienten sicher zweitrangig, da die dort eingesetzten Medikamente (Amio daron, Furosemid, Digoxin usw.), auch wenn Delirien in deren Folge beschrieben wurden, für die Behandlung der schwerstkranken Patienten unabdingbar sind.

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom