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Die laparoskopische Operation am Ovar
Author(s) -
U Gobrecht,
F Maurer,
B Fellmann
Publication year - 2011
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2011.07436
Subject(s) - medicine , gynecology
Die Laparoskopie bietet, verglichen mit der Laparotomie, neben kosmetischen Vorteilen eine kurzere Erholungszeit sowie eine kurzere Hospitalisationsdauer und somit weniger Kosten, weniger Schmerzen und weniger Verwachsungen [1, 2]. Die Grundproblematik in der Ovarchirurgie sind die praoperativ geringen pradikativen Faktoren hinsichtlich der Dignitat eines Befundes. Ausser bei reifen Teratomen, wo Knorpelbzw. Knochenanteile oder gar Zahne sich finden lassen, haben Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder der Tumormarker CA-125 wegen mangelnder Spezifitat in der Differentialdiagnose nur einen untergeordneten Stellenwert. Die Sonographie ist die apparative Abklarungsmethode der Wahl [3]. Sie erlaubt, die Grosse, die Morphologie und den unioder multilokularen Charakter des Adnexbefundes sowie das Vorhandensein von Aszites zu bestimmen. Damit konnen bei entsprechender Erfahrung ein positiv pradiktiver Wert von 37 bis 91%, eine Sensitivitat von 70 bis 100% und eine Spezifitat von 52 bis 91% erreicht werden [3]. Bei der laparoskopischen Ovarchirurgie besteht grundsatzlich das Risiko, Befunde versehentlich zu eroffnen, so dass sich der Zysteninhalt in die Abdominalhohle entleert. Dies kann zu einer Verschlechterung der Situation fuhren: Ausstreuung von malignen Zellen im Falle eines Karzinoms, chemische Peritonitis bei der Operation eines Teratoms oder Entstehung eines Pseudomyxoma peritonei bei muzinosen Tumoren. Aus Angst vor diesen Komplikationen werden immer wieder Laparotomien anstelle von Laparoskopien und Adnexektomien anstelle organerhaltender Operationen durchgefuhrt, obwohl sich insbesondere die organerhaltende Operation am Ovar bei der pramenopausalen Patientin zur Erhaltung der Fertilitat und endokrinen Ovarialfunktion anbietet [3]. Wir beschreiben hier eine einfache Technik (insidebag-ovarian-surgery) zur Minimierung des Risikos einer peritonealen Aussaat von Ovarialinhalt bei der Laparoskopie.

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