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Allergologie und Immunologie: Molekulare Allergene Einzug in die allergologische Routinediagnostik
Author(s) -
T Harr,
OV Hausmann,
P SchmidGrendelmeier
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07375
Subject(s) - philosophy
Vielleicht wundern Sie sich über das Wort molekular im Titel – ein (Mode-)Begriff, der nun auch in die Allergologie einziehen soll? Allenfalls haben Sie sich in den letzten Monaten beim Erhalt allergologischer Befunde gewundert, was denn Abkürzungen der Art Phl p 1 oder Bet v 1 so bedeuten sollen. Falls ja, dann möchten wir Sie ermuntern, dieses allergologische Schlaglicht etwas eingehender zu studieren. Die Abklärung IgE-vermittelter allergischer Erkrankungen basiert auf 4 Pfeilern: – Anamnese und klinischer Untersuchung; – Hauttests; – In-vitro-Diagnostik (Nachweis von spezifischen IgE), allenfalls zelluläre Tests; – Provokationstests am Erfolgsorgan (im Bedarfsfall). Bisher wurden für Hauttests und in-vitro-Tests jeweils die eigentlichen Allergenquellen – also etwa Extrakte aus Pollen, Milben oder Nahrungsmitteln – verwendet. Neue Perspektiven ergeben sich durch die komponentenbasierte Diagnostik (CRD), bei der spezifische IgE gegen einzelne – meist rekombinant hergestellte – allergene Proteine statt des gesamten Allergens nachgewiesen werden [1]. Heutzutage ist eine Vielzahl an solchen rekombinanten oder natürlich hergestellten molekularen Allergenen bekannt und grösstenteils auch kommerziell erhältlich. Die Verwendung rekombinanter Allergenkomponenten eröffnet mehrere diagnostische Möglichkeiten, die hier kurz dargestellt werden.

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