Einfache und kostengünstige diagnostische Methoden werden im klinischen Alltag vernachlässigt
Author(s) -
P Marko
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07325
Subject(s) - medicine
Ich bedauere, dass ich während meiner jahrzehnte langen Praxistätigkeit die orthostatische Prüfung ohne zusätzliche Belastung postprandial durchführte, um da mit die Sensitivität des Tests zu erhöhen, wie es uns das Editorial nahelegt. Auf der anderen Seite verwandte ich die Modifikation nach Thulesius, die auf die Patho genese der hypotonen Störung hinweist und sogar die Therapie danach differenziert [2]. Nicht nur bei Synkopen sollte man zuerst einfache, kos tengünstige, «manuelle» diagnostische Methoden an wenden, wie der Autor betont. Wie die Referenz im Edi torial zeigt [3], vernachlässigt man es im klinischen Alltag. Wir kannten während unserer Ausbildung keine komplizierten und teuren apparativen Methoden – die «Gnade der frühen Geburt»!
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