Der Einsatz von Bisphosphonaten bei der Behandlung solider Tumoren
Author(s) -
Christoph Rochlitz,
HJ Senn,
Daniel Betticher,
Daniel Helbling,
Roger von Moos,
Bernhard C. Pestalozzi,
Beat Thürlimann,
Daniel Uebelhart,
Matti Aapro
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07259
Subject(s) - medicine
Quintessenz: - Der Einsatz von Bisphosphonaten (BP) bei der Therapie solider Tumoren ist gut belegt und etabliert. - Im Falle von Knochenmetastasen bei Brust- wie Prostatakrebs sollte bei Diagnose derselben eine Therapie mit BP erwogen werden. Bei Knochenmetastasen bei Lungenkrebs und allen weiteren soliden Tumoren sollten beim Therapieentscheid das Frakturrisiko und das erwartete Uberleben mitberucksichtigt werden. - Die adjuvante Antihormonbehandlung beim Mammakarzinom stellt ein signifikantes Risiko fur Knochendichteverlust dar. Der positive Einfluss der BP-Therapie auf die Knochendichte bei nachgewiesenem Knochendichteverlust ist in dieser Situation belegt. - Die Kieferosteonekrose ist eine seltene, aber anerkannte Komplikation der BP-Therapie. Ihr Auftreten ist abhangig von der Dauer und Intensitat der BP-Therapie. Die praventive Zahnsanierung wird generell empfohlen. - Erste Daten klinischer Studien weisen darauf hin, dass die praklinisch nachgewiesenen antitumoralen Eigenschaften der BP auch klinisch von Bedeutung sein konnten.
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