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Nausea, Emesis und Hyperemesis Gravidarum
Author(s) -
Nicole Bürki,
Raphael Meier
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07137
Subject(s) - medicine , gynecology , hyperemesis gravidarum , nausea
Quintessenz: Ubelkeit und Erbrechen sind im ersten Trimenon der Schwangerschaft haufig, erfordern oft keine Therapie und dauern nur selten uber die 14. SSW hinaus. Die Hyperemesis gravidarum (HG) mit 5–10mal Erbrechen pro Tag und Gewichtsverlust von uber 5% ist deutlich seltener, kann aber eine Hospitalisation notwendig machen. Indikationen fur die Hospitalisation sind die Dehydratation mit Elektrolytstorungen und die Ketonurie. Die Pathogenese der HG ist nach wie vor nicht ganz geklart. Die Therapie der Emesis/Hyperemesis gravidarum umfasst je nach Schweregrad diatetische, medikamentose und verhaltenstherapeutische Massnahmen. Folgende Medikamente haben sich bewahrt: Vitamin B6, Ingwerextrakt und als zweite Wahl Metoclopramid und Chlorpromazin. In schweren Fallen kann vorubergehend eine enterale oder parenterale Ernahrung notig werden. Trotz der teilweise schweren Symptomatik bei der HG resultieren meistens keine negativen Folgen fur die SS.

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