Radiation Recall Reaction
Author(s) -
Marc Jungi,
Richard Cathomas,
Christian Rothermundt
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07131
Subject(s) - medicine , gynecology
Fallbeschreibung Beim 62-jahrigen Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom traten unter palliativer Chemotherapie mit Docetaxel neu zwei osteolytische Metastasen in BWK 6 und LWK 4 auf. Um einem drohenden Querschnittsyndrom vorzubeugen, wurde eine Bestrahlung mit total 20 Gy durchgefuhrt. Wegen gleichzeitiger Progredienz der lymphogenen Metastasierung begannen wir rund drei Wochen nach Abschluss der Strahlentherapie eine Zweitlinien-Chemotherapie mit Docetaxel in Kombination mit dem monoklonalen Antikorper gegen Epithelial Growth Factor Receptor (EGFR) Cetuximab (Erbitux®) im Rahmen einer Phase-2-Studie der SAKK (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft fur klinische Krebsforschung). Unter dieser Therapie traten nach einem Monat Hautreaktionen im Bereich der Strahlenfelder auf (Abb. 1A x). Wahrend sich auf Hohe BWK 6 die Hautmanifestation als akneiformes Exanthem im Sinne einer Follikulitis zeigte (Abb. 1B x), imponierte die Lasion bei LWK 4 als xerotische Dermatitis. Beides sind typische Hautreaktionen unter Therapie mit Cetuximab; ungewohnlich ist jedoch das umschriebene Auftreten. Eine Biopsie wurde bei gleichzeitiger Aplasie nicht entnommen. Das Exanthem bildete sich unter topischen Kortikosteroiden langsam wieder zuruck.
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