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Urogenitale Humane Papillomviren und Chlamydien
Author(s) -
T Krech,
P Cassinotti,
N Deseö,
A Biegert,
T Gesenhues,
F Käppeli,
M Dobec
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07129
Subject(s) - philosophy
Die Erkenntnis, dass den Humanen Papillomviren eine grundlegende pathogenetische Bedeutung für die Entstehung des Zervixkarzinoms zukommt [1], verlangt nach sensitiven Hochdurchsatz-Methoden für ScreeningProgramme zum HPV-Nachweis aus einfach zu entnehmenden Proben. Impfprogramme gegen das Zervixkarzinom müssen sich gegen die am häufigsten verantwortlichen Genotypen richten, weshalb es wichtig ist, die in der Population vorherrschenden Typen zu kennen. Von den über 100 verschiedenen Papillomviren verursachen etwa ein Dutzend nur benigne Warzen und werden deshalb als Low-risk-Typen (LR-HPV) bezeichnet. Unter den rund 40 High-risk-Typen (HR-HPV) ist der Genotyp 16 in allen Weltregionen am weitaus häufigsten am Zervixkarzinom und seinen Vorstufen beteiligt. Aufsteigende urogenitale Chlamydien-Infektionen bei Frauen sind verbunden mit Endometritis, Entzündungen des kleinen Beckens und tubarer Sterilität [2]. Hochsensitive Nachweismethoden an einfach zu entnehmenden Proben fördern hier die Akzeptanz für Screening, Diagnostik und Eradikationstherapie. Wir berichten über 2 Studien unserer Institute, die Aufschluss über das Vorkommen der HPV-Genotypen unter Frauen in der Schweiz geben. Zudem haben wir neuartige Abstrichtupfer für den Nachweis von Chlamydien und Humanen Papillomviren an endozervikalen und vaginalen Proben gesunder Frauen getestet.

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