Morbus Crohn und ulzeröse Kolitis - Forschung auf Lebzeit! Biologika, Innovation und Profite - Pandemische Influenza A (H1N1) - Vareniclin - Nierenarterienstenose - Assoziation?
Author(s) -
Die Redaktion
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07101
Subject(s) - gynecology , medicine
Morbus Crohn und ulzeröse Kolitis werden generell mit einem Thiopurin (Azathioprin oder seinem Metaboliten, 6-Mercaptopurin) behandelt. Angaben über ein erhöhtes Risiko der Thiopurine für lymphoproliferative Erkrankungen sind umstritten. Wie gross ist dieses Risiko? 19486 Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung wurden von 680 französischen Gastroenterologen gemeldet. 30,1% standen unter einem Thiopurin, 14,4% hatten das Thiopurin abgebrochen und 55,5% hatten nie Thiopurine erhalten. Die Inzidenz lymphoproliferativer Erkrankungen betrug 0,90/1000 Patientenjahre bei den Thiopurinkonsumenten, 0,20/1000 bei den ehemaligen Konsumenten und 0,26 bei denen, die nie Thiopurine hatten. Das relative Risiko der Konsumenten betrug 5,28: Fünfmal mehr Karzinome unter Thiopurinen sind zu messen an der wesentlichen Reduktion der entzündlichen Darmerkrankungen. – Lancet. 2009;374:1617–25/1572–3.
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