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Transkulturelle Kompetenz in der medizinischen Praxis
Author(s) -
F Althaus,
P Hudelson,
D Domenig,
Andrew R. Green,
P Bodenmann
Publication year - 2010
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2010.07077
Subject(s) - praxis , political science , law
Wie wir im ersten Beitrag dieser Artikelfolge ausführlich dargelegt haben, sind Migranten ein wichtiger Teil un serer Bevölkerung in der Schweiz. Auch in Zukunft wird Migration in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen, nur schon wegen der demographischen Alterung [1]. Projektionen sagen voraus, dass die Zahl der Migranten weltweit von heute 200 Millionen auf 1 Milliarde im Jahr 2050 ansteigen wird, dies haupt sächlich wegen Klimaveränderungen, welche grossflä chig «Naturkatastrophen» nach sich ziehen werden [2]. In einem Land wie der Schweiz, wo man es mit einer Vielzahl verschiedener soziokultureller und sprach licher Gruppen zu tun hat, ist es ganz wichtig, dass man mit Patienten verschiedenster Herkunft richtig arbeiten kann. Bei einer solchen Vielfalt ist es eine spezielle Her ausforderung, auf jeden einzelnen Patienten einzuge hen; es verlangt von den Ärzten Anpassungsfähigkeit in ihrem Verhalten sowie situationsgerechte Kenntnisse und Knowhow. Anders gesagt: Es verlangt von ihnen, dass sie transkulturelle Kompetenzen für ihr ärztliches Handeln erwerben.

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