Pneumolgie: häufige Erkrankungen neue Aspekte
Author(s) -
M Schuurmans,
EW Russi
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.07028
Subject(s) - medicine
Es gibt eine Gruppe von Patienten mit Asthma, deren Erkrankung trotz guter Compliance mit einer üblichen Basistherapie, bestehend aus der Kombination eines topischen Steroids mit einem langwirksamen Betaadren ergikum, nicht befriedigend kontrolliert ist. In solchen Situationen wird häufig davon ausgegangen, dass ein «stiller» gastroösophagealer Reflux eine Rolle spielt, welcher dann probatorisch mit einem Protonenpumpen Blocker behandelt wird. Dieses Konzept wurde nun in einer grossen prospektiven randomisierten Studie mit 412 Patienten definitiv widerlegt [1]. Die Probanden er hielten entweder Esomeprazol (Nexium®) in einer Dosis von 2 × 40 mg oder Placebo für 24 Wochen. Es zeigte sich, dass trotz hoher Prävalenz von pHmetrisch nach gewiesenem Säurereflux (um 40%) die Verabreichung von Esomeprazol die Asthmakontrolle nicht verbessert. Damit werden die Ergebnisse einer früheren Studie be stätigt, die nachwies, dass sich eine Säureblockade nur günstig bei Patienten auswirkt, welche über nächtliche Asthmabeschwerden und eigentliche Refluxsymptome klagen [2].
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