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HIV-Infektion: Update 2009 für Hausärzte. Teil 1
Author(s) -
Philip Tarr,
Stefan Erb,
Patrick Schmid,
Luigia Elzi,
Christoph A. Fux,
Frédéric Tissot,
C Voide,
Matthias Cavassini
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06984
Subject(s) - human immunodeficiency virus (hiv) , virology , medicine
Quintessenz: In der Schweiz werden jahrlich >750 HIV-Infektionen neu diagnostiziert. Die Ansteckung geschieht via Blut oder Sex, und nicht bei alltaglichen sozialen Kontakten. Die CD4-Lymphozytenzahl ist bestens etabliert zur Messung der Immunsuppression. Die grosste Gefahr opportunistischer Infekte droht bei CD4-Werten <200/μl. Dank antiretroviraler Therapie (ART) sollten viele HIV-infizierte Patienten in der Schweiz eine quasi normale Lebenserwartung haben. Momentan ist eine ART bei CD4-Werten <350/μl indiziert. Die HIV-Diagnose wird auch in der Schweiz haufig zu spat gestellt. Hausarzte spielen bei der fruhzeitigen Diagnosestellung (grosszugiges Anbieten von HIV-Tests) und bei der Pravention von Immundefizienz und opportunistischen Komplikationen eine entscheidende Rolle. P Bei HIV-Neudiagnose soll der Patient einem HIV-Spezialisten zugewiesen werden, um weitere Abklarungen durchzufuhren und die Indikation zum ART-Beginn zu stellen.

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