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Bipolare Störungen: Diagnostik
Author(s) -
J Hättenschwiler,
P Höck,
R Luther,
J Modestin,
E Seifritz
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06963
Subject(s) - medicine
Schon in der griechischen Antike wurden «affektive Erkrankungen» erstaunlich präzise beschrieben. So berichtete Hippokrates über eine Krankheit, die durch das phasenweise Auftreten von Melancholie und Manie gekennzeichnet war [1]. Mehr als zweitausend Jahre später haben Jean-Pierre Falret (1794–1870), Jules Baillarger (1809–1891) sowie Emil Kraepelin (1856–1926) die bipolaren Affekterkrankungen als einheitliche Gemütskrankheit dargestellt [1]. Die bipolaren Störungen zählen zu den schweren psychischen Erkrankungen mit grossen persönlichen, sozialen und ökonomischen Konsequenzen. Betroffene weisen gegenüber der Normalbevölkerung auch eine signifikant erhöhte Morbidität und Mortalität an nichtpsychischen – u.a. metabolischen und kardiovaskulären – Erkrankungen auf [1, 2]. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den aktuellen Stand von Konzept und Diagnostik bipolarer Störungen darzulegen. Definition

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