z-logo
open-access-imgOpen Access
Primär progressive Aphasie: Erinnern ohne Sprache
Author(s) -
T Baumann,
Markus Tolnay,
A Monsch
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06925
Subject(s) - psychology
unterscheiden. Da sich der neurodegenerative Prozess nicht an die Grenzen arterieller Versorgungsgebiete halt, weicht die Phanomenologie haufig von klassischen Beschreibungen der Brocaund Wernicke-Aphasie ab. Betroffene suchen den Arzt meist wegen Wortund Namensfindungsschwierigkeiten auf, gelegentlich sprechen sie in der Konsultation von einer Vergesslichkeit und meinen damit ein «Vergessen» oder «Fehlen» von Wortern. Patienten mit semantischer Demenz zeigen auch eine Wesensanderung und werden manchmal auf Wunsch der Angehorigen zugewiesen, da sie die Veranderungen oft eingeschrankt wahrnehmen. Die erste Fallbeschreibung einer PPA erfolgte 1897 durch Dejerine und Serieux [1]. Das in den letzten Jahren zunehmende wissenschaftliche Interesse am PPA-Syndrom ist Marsel Mesulam zu verdanken, der 1982 sechs Falle unter der Diagnose «slowly progressive aphasia without generalized dementia» zusammenfasste und 1987 den heute verwendeten Oberbegriff «primary progressive aphasia» (PPA) vorschlug [2].

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom