Atopische Dermatitis: ein Update
Author(s) -
J Greisser,
Jann Lübbe,
Dagmar Simon
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06895
Subject(s) - dermatology , medicine
mit Sensibilisierungen gegenüber Umweltallergenen assoziiert [3]. Des Weiteren gibt es Hinweise dafür, dass ein gestörter Fettsäure-Metabolismus der Haut, bedingt durch eine verminderte Metabolisierung von Linolsäure zu g-Linolensäure, eine pathogenetische Rolle spielen könnte [4]. Neben strukturellen Veränderungen der EpidermisbegünstigtdasFehlenantimikrobiellerPeptidedie Kolonisation mit pathogenen Keimen und das Eindringen mikrobieller Antigene, was über eine komplexe Immunantwort zu entzündlichen Hautveränderungen führt. Die Beobachtung, dass bei Patienten mit AD die LangerhansZellen, die antigenpräsentierenden Zellen in der Epidermis, den hochaffinen Immunglobulin-(Ig-)E-Rezeptor auf ihrer Oberfläche tragen, erklärt den Einfluss von Umweltallergenen auf die T-Zell-vermittelte Entzündung in der Haut. 80% der Patienten mit AD weisen erhöhte Gesamt-IgE-Spiegel im Serum auf und sind gegen Umweltallergene sensibilisiert. Nahrungsmittelallergien spielen vor allem bei Kleinkindern mit sehr starker AD eine Rolle, später stehen die Sensibilisierungen auf Aeroallergene wie Hausstaubmilben, Pollen oder Tierhaare im Vordergrund.
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