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Das Glukosegedächtnis meldet sich zurück
Author(s) -
R Lehmann
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06834
Subject(s) - political science
urie und periphere Neuropathie) eindeutig mit der glykämischen Exposition (HbA1c-Jahre) = (HbA1c-Patient – HbA1c-Normwert) x Diabetesdauer (Jahre) assoziiert sind. Es zeigte sich, dass es rund 800 HbA1cMonate (rund 50–70 HbA1c-Jahre) braucht, um diese Komplikationen zu entwickeln. Bei einem HbA1c >10% wird dieser Wert in weniger als 17 Jahren erreicht. Epidemiologische Daten zeigten, dass bereits jede HbA1cErhöhung von 1% über dem Wert von 5% das kardiovaskuläre Risiko und die Mortalität um rund 20% steigert. Bei den mikro-, vielmehr aber bei den makrovaskulären Komplikationen gibt es zudem noch Beschleunigungsfaktoren wie arterielle Hypertonie, Dyslipidämie, viszerale Adipositas und Nikotinabusus, welche mit Ausnahme des Rauchens mit dem Typ-2Diabetes und dem metabolischen Syndrom assoziiert sind. Auch beim Typ-1-Diabetes (EURO-DIAB und DCCStudie) werden makrovaskuläre Erkrankungen stark von diesen Faktoren beeinflusst.

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