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Chirurgische Behandlung der Aortenklappenfehler
Author(s) -
L Melly,
Christoph Huber,
D Delay,
F Stumpe
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06729
Subject(s) - computer science , medicine
Schon seit über fünf Jahrhunderten hat man sich mit der Aortenklappe befasst, wie die Zeichnungen von Leonardo da Vinci (1452–1519) und die Sammlung des Anatomen und Arztes Andreas Vesalius (1514–1564) in dessen Werk «De humani Corporis Fabrica» zeigen. Allerdings sollte noch viel Zeit verstreichen, bis am 13. Juli 1912 die erste Operation an der Aortenklappe bei einem lebenden Menschen vorgenommen wurde. Die beiden Chirurgen Théodore Tuffier und Alexis Carrel führten eine Aortenklappendilatation durch, indem sie die Aortenklappenöffnung mit dem Finger durch die Wand der Hauptschlagader erweiterten. Bereits 1947 eröffnete Sir Russel Claude Brock mit seinem Kardioskop alternative Zugangswege; er führte das Gerät durch die Arteria subclavia retrograd ein und dilatierte auf diesem Weg die Stenose. Schon 1952 ersetzte Hufnagel eine Aortenklappe durch eine «Lucite ball valve» in der Aorta descendens, also in nicht-anatomischer Position. Erst am 6. Mai 1953 wurde die erste Herz-Lungen-Maschine erfolgreich eingesetzt. Schliesslich konnte am 10. März 1960 Harken erstmals eine künstliche Klappe in der Aorta in anatomisch korrekter Position einsetzen.

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