Massnahmen zur Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Typ-2-Diabetes-mellitus
Author(s) -
Jan Philippé,
Michael Brändle,
J Carrel,
Peter Diem,
Ulrich Keller,
F Kuntschen,
Juan Carlos Morales Ruiz,
M Stahl,
Benno Weissenberger,
G. A. Spinas
Publication year - 2009
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2009.06722
Subject(s) - medicine , gynecology
möglich,dadieDatenlagebezüglichderPrävention Diabetes-bezogener Langzeitkomplikationen ungenügend ist. Zudem scheinen vorteilhafte Effekte in diesem Zusammenhang primär mit dem Ausmass der erzielten Blutzuckersenkung zu korrelieren. So konnte die UKPDS-Studie [4], in der drei Klassen von blutzuckersenkenden Medikamenten (Sulfonylharnstoffe, Metformin oder Insulin) miteinander verglichen wurden, keine eindeutige Überlegenheit einer Substanz gegenüber den anderen belegen, mit Ausnahme von Metformin für die kardiovaskulären Komplikationen. Die Auswahl bestimmter Antidiabetika basiert somit in erster Linie auf ihrer blutzuckersenkenden Wirksamkeit, weiteren Eigenschaften, die sich positiv auf Langzeitrisiken auswirken können, ihrem Sicherheitsprofil, der Verträglichkeit und den Therapiekosten. Nichtglykämische Effekte der Antidiabetika: Neben unterschiedlichen glykämischen Effekten ist auch ein Einfluss auf kardiovaskuläre Risikofaktoren wie eine Hypertonie oder Dyslipidämie von klinischerRelevanz.DarüberhinaussolltenFaktorenbeachtet werden, welche die langfristige Blutzuckereinstellung beeinflussen. Beispiele hierfür sind Veränderungen des Körpergewichts, der Insulinresistenz oder der Insulinsekretionsfähigkeit.
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