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Perioperative kardiale Abklärung und Therapie im Rahmen nicht-herzchirurgischer Eingriffe
Author(s) -
Miodrag Filipovic,
MJ Zellweger,
Giovanna Lurati Buse,
D. Scheidegger,
MD Seeberger
Publication year - 2008
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2008.06665
Subject(s) - medicine , gynecology
Vor einiger Zeit veröffentlichten wir unter dem Titel «Prävention kardialer Komplikationen im Rahmen nicht-herzchirurgischer Eingriffe» im Schweizerischen Medizin-Forum Abklärungsund Therapiekonzepte für die Behandlung kardialer Risikopatienten, die sich einem nichtherzchirurgischen Eingriff zu unterziehen haben [1]. Unsere Empfehlungen fussen im Wesentlichen auf den Richtlinien der beiden grossen amerikanischen Kardiologiegesellschaften (American Heart Association und American College of Cardiology). Eine im Herbst 2007 publizierte Aktualisierung dieser Richtlinien [2, 3] haben wir nun zum Anlass genommen, auch unsere eigenen Empfehlungen zu überarbeiten und an die hiesigen Verhältnisse anzupassen. Die wichtigsten Neuerungen betreffen den Stellenwert der körperlichen Belastbarkeit, der an Gewicht zugenommen hat, sowie die Bewertung klinischer Risikoindikatoren. Hier haben zum Beispiel unspezifische EKG-Veränderungen und nichtsymptomatische Rhythmusstörungen an Bedeutung verloren. Nichts geändert hat sich hingegen am allgemeinen Prinzip, die Abklärungsund Therapieentscheide auf die Trias körperliche Leitungsfähigkeit, klinische Risikoindikatoren und Eingriffsrisiko zu basieren. Nichts geändert hat sich ebenfalls am Grundsatz, für invasive Abklärungen und Therapien die gleichen Indikationskriterien anzuwenden wie für Patienten, die nicht im Vorfeld eines chirurgischen Eingriffes kardial evaluiert werden. Unverändert gilt zudem die Empfehlung, internistischkardiologische Indikationen für den Einsatz von Beta-Rezeptoren-Blockern, Statinen und Acetylsalicylsäure voll auszuschöpfen. Die Therapie soll frühzeitig begonnen und die Dosis der BetaRezeptoren-Blocker schrittweise optimiert werden.

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