Der transurethrale Katheterismus
Author(s) -
L Schürch,
T Gasser
Publication year - 2008
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2008.06559
Subject(s) - environmental science
Schon die Ägypter kannten den TK, was aus griechischen Übersetzungen ägyptischer Schriften seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. hervorgeht [1]. Natür lich ist unbekannt, wann und durch wen der erste TK-Versuch erfolgte, aber zu den ältesten Quellen zählen die Schriften Hippokrates’ (460–370 v. Chr.) und die Anwendung durch den griechischen Arzt Erasistratos (um 300 v. Chr.) [2]. Weiter gibt es Dokumente aus der Antike Indiens und Chinas (Jin Dynastie), die den TK erwähnen. Die TK-Weiterentwicklung fand, abgesehen von der Asepsis und Lokalanästhesie, vor allem im Materialbereich statt. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert kamen Materialien wie Palmblätter, Papyrus, Federkiel, Schilfrohr, Zink, Glas, Bronze, Gold, Silber und Gummi zur Anwendung. Die Entdeckung der Vulkanisierung durch Goodyear 1839 ermöglichte die Entwicklung des heute noch gebräuchlichen Latex-Katheters. Heute ergänzen v.a. Silikone und Polyvinylchlorid (PVC) das Katheter material.
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