Impfkostendebakel statt Vorsorgemassnahme - Replik
Author(s) -
N MüllerTscherrig,
Susanne Heinzl
Publication year - 2008
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2008.06477
Subject(s) - business
Der Autor fasst den Stand des Wissens bezüglich HPV und Zervixkarzinom prägnant zusammen. Er streift aber nur die Frage der Wirtschaftlichkeit, wobei sich die hohen Anfangsinvestitionen erst nach Jahrzehnten bezahlt machen. Mit keinem Wort wird das Debakel um die Einführung dieser wichtigen Vorsorgemassnahme erwähnt. Die Auflagen des Bundes («Kantonale Programme» mit dem Ziel, den Impfstoffpreis zu senken) verhindern die Impfung seit Monaten. Zur Rekapitulation: Zulassung der Impfung in der Schweiz im November 2006, BAG-Impfempfehlung im Juni 2007, EDIVerordnung im November 2007. Zwar konnten sich jetzt Industrie, santésuisse und die Gesundheitsdirektorenkonferenz auf einen Preis einigen, bis aber die Impfung angeboten werden kann, werden weitere Monate verstreichen. Die Impfung steht in unseren Praxen zur Verfügung, wird aber jeden Monat rund 3000 Frauen vorenthalten. Gibt es dafür eine Rechtfertigung (ausser jener des Preises)?
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