z-logo
open-access-imgOpen Access
Atherosklerotische Gefässerkrankungen und Stickstoffmonoxid (NO): Die wachsende Bedeutung von hoher Lebenserwartung und Übergewicht für die Klinik
Author(s) -
Marc Husmann,
M. Keller,
Michelle Barton
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06361
Subject(s) - die (integrated circuit) , materials science , nanotechnology
Stickstoffmonoxid (NO) ist ein instabiles Gas mit einer Vielzahl biologischer Funktionen, die sowohl für die Aufrechterhaltung physiologischer Prozesse, in der Pathogenese kardiovaskulärer Erkrankungen als auch für die kardiovaskuläre Therapie eine zentrale Rolle spielen. Obwohl die molekularen Wirkmechanismen zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt waren, wurde NO bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Form von Nitroglyzerin in der Therapie der Angina pectoris eingesetzt [1]. Das NO-Molekül erlangte wissenschaftlicheBerühmtheit,nachdemgezeigtwurde, dass es mit einem von vaskulären Endothelzellen gebildeten gefässrelaxierenden Faktor (EDRF) identisch ist.DiediesenBeobachtungenzugrundeliegendenArbeitenerhielten1998denNobelpreis fürMedizinundBiologie [2].Bereits inden1970er Jahren, d.h. Jahre vor der Entdeckung von EDRF, wusste man, dass NO eine Schlüsselfunktion für verschiedene intrazelluläre Prozesse besitzt. So fungiert NO als wichtiger Regulator der Bildung intrazellulärer Botenmoleküle wie des zyklischen Guanosinmonophosphats (cGMP), bei dem erst später bekannt wurde, dass es auch in der NOvermittelten Kontrolle der Vasomotorik eine Rolle spielt [2]. Für die Bildung des NO-Moleküls sind NO-Synthasen verantwortlich, deren drei Isoformen eine gewebespezifische Expression und Aktivität zeigen und deren Aktivität zum Teil von Kalzium abhängig ist. (Abb. 1 x). Die Bildung von NO geschieht über die Oxidierung der Aminosäure L-Arginin. Deshalb spricht man auch vom L-Arginin-NO-Stoffwechselweg (L-arginine-NO pathway). Endogene NO-Synthase-Inhibitoren wie asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA), die bei Nierenund Herz-Kreislauf-Erkrankten in erhöhten Konzentrationen im Blut zirkulieren, können die Enzymaktivität der NO-Synthasen negativ beeinflussen. curriculum Schweiz Med Forum 2007;7:1008–1011

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom