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Die Bedeutung des offenen Foramen ovale beim Tauchen
Author(s) -
S Torti
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06345
Subject(s) - geology , geography
Physiologie Das Foramen ovale ist eine klappenartige Verbindung zwischen dem rechten und linken Vorhof des Herzens. Durch diese in der Embryonalphase unentbehrliche Öffnung fliesst das Blut bis unmittelbar vor der Geburt unter Umgehung des Lungenkreislaufes. Mit dem ersten Atemzug, der die Lungen entfaltet, wird aber diese Kurzschlussverbindung unnötig sowie das Foramen ovale überflüssig. In den ersten Lebensjahren verklebt oder verschliesst es sich bei etwa drei Vierteln aller Menschen. Bei den andern bleibt diese Klappe «wie eine Türe angelehnt» [1]. Beim offenen Foramen ovale (PFO) handelt es sich also um eine Normvariante, die bei einem Viertel aller Menschen vorkommt. Unter natürlichen Bedingungen kann aufgrund der lokalen Strömungsverhältnisse kaum etwas durch das PFO gelangen. Nach vorgängig längerer Druckerhöhung im Brustraum (während mehrerer Sekunden) kann im rechten Vorhof ein genügendhoherÜberdruckentstehen1,damit sich diese «Tür» öffnet und so kleinere Blutmengen in die linke Herzhälfte passieren können, unter Umgehung des Lungenfilters.

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