z-logo
open-access-imgOpen Access
Korrekturpraxis der oralen Antikoagulation: eine Beobachtungsstudie
Author(s) -
F HallerWick,
S Schädel,
M Krause,
F Widmer
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06292
Subject(s) - medicine , gynecology
Die Wirksamkeit der oralen Antikoagulation (OAK) mit Vitamin-K-Antagonisten zur Verhinderung thromboembolischer Ereignisse ist unbestritten. Das Vorhofflimmern und die venöse Thromboembolie stellen dabei die wichtigsten Indikationen dar. Die häufigste Nebenwirkung der Antikoagulation sind Blutungen. Die jährliche Inzidenz von grösseren Blutungen bei antikoagulierten Patien ten wird in der Literatur mit 1,5 bis 4,2% angege ben [1, 2], diejenige von intrazerebralen Blutungen mit 0,3 bis 0,6% [3]. Auch ältere Menschen, bei denen das Blutungsrisiko höher eingeschätzt wird, profitieren von einer oralen Antikoagulation. Es konnte mehrfach gezeigt werden, dass, eine richtige Selektion der Patienten voraus gesetzt, das Nutzen-Risiko-Verhältnis günstig ist [4–7]. Die Intensität der Antikoagulation korreliert stark mit dem Risiko einer Thrombose oder Blutung [1, 2, 8, 9]. Die Bestimmung der INR (international normalized ratio) stellt eine einfache Methode dar, um die Antikoagulation zu überwachen. Während sich eine zu tiefe INR durch eine Erhöhung der Vitamin-K-Antagonisten korrigieren lässt, wird bei einer zu hohen INR eine Dosis reduktion, eine Pausierung oder sogar eine Anta gonisierung der Antikoagulantien empfohlen. Nach jeder Änderung der Coumarindosis ist es angezeigt, häufiger Kontrollen durchzuführen. Wir überprüften prospektiv über einen Zeitraum von 20 Monaten die Antikoagulationspraxis und -qualität bei oral antikoagulierten Patienten, die hospitalisiert werden mussten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen die Sicherheit erhöhen und zu einer Senkung der Zahl der Komplikationen dieser wirksamen Therapie beitragen.

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom