Die Behandlung von Hämangiomen im Kindesalter
Author(s) -
Zacharias Zachariou,
Ulrike Waldschmidt,
Sandrine Bittencourt Berger
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06249
Subject(s) - medicine , philosophy , political science
Hämangiome sind gutartige Tumoren des Gefässendothels. Etwa 2 bis 3% aller Kinder sind davon betroffen, wobei Hämangiome bei Mädchen rund dreimal häufiger auftreten als bei Jungen. Hämangiome sind im allgemeinen bei der Geburt nicht sichtbar, sondern imponieren erst in den ersten Lebenstagen als kleine Male. Die häufigsten Manifestationsorte sind Kopf und Hals. Histologisch handelt es sich um echte kapilläre Gefässneubildungen, wobei endotheliale Zellen im Bereich des Papillarkörpers oder der Kutis und Subkutis herdförmig proliferieren. Klinisch unterscheidet man zwischen planen, tuberösen oder kavernösen Hämangiomen. Histologisch werden zwei Formen von Hämangiomen unterschieden, zum einen das kapilläre und zum anderen das kavernöse Hämangiom. Kapilläre Hämangiome bestehen aus englumigen Kapillaren und erscheinen aufgrund des Gefässreichtums rötlich. Diese können von der Epidermis bis in die Subkutis reichen. Hingegen erscheinen kavernöse Hämangiome meist bläulich bis rötlich verfärbt und bestehen aus weiten Gefässräumen. Über 80% der Hämangiome durchlaufen einen definierten Lebenszyklus und zeigen am Ende eine Spontaninvolution. Dieser Zyklus lässt sich in drei Phasen unterteilen (Abb. 1 x). Quintessenz
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