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Die Bestimmung des Ankle Brachial Index: ein zuverlässiges Diagnoseinstrument zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos
Author(s) -
Michael J. Birrer
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06136
Subject(s) - medicine , gynecology
Die periphere arterielle Durchblutungsstörung (PAVK) wird oft verpasst, untertherapiert und häufig nur als lokales Problem angesehen. Dabei ist die PAVK meist Ausdruck einer diffusen Arteriosklerose in verschiedenen Gefässgebieten und stellt deshalb eine Markererkrankung für eine erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität dar [1, 2]. Unabhängig davon, ob eine Claudicatio intermittens vorliegt oder der Patient asymptomatisch ist, besteht ein im Vergleich zu Patienten ohne PAVK sechsfach erhöhtes Risiko, innerhalb der folgenden zehn Jahre zu versterben [3]. Dabei ist die Prognose um so ungünstiger, je schwerwiegender die Durchblutungsstörung ist (Abb. 1 x) [3]. Bis anhin gab es, da die meisten PAVK-Patienten asymptomatisch sind oder wegen ihrer Beschwerden [4] nicht zum Arzt gehen (etwa ein Drittel der Patienten), keinen guten Screening-Test zur Erfassung von kardiovaskulären Hochrisikopatienten. Mit der klinischen Untersuchung der peripheren Pulse werden über die Hälfte [5], mit der klassischen Anamnese sogar 85–90% der Hochrisikopatienten verpasst [6].

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