z-logo
open-access-imgOpen Access
Das Lipödem: neue Möglichkeiten der Therapie
Author(s) -
W. Schmeller,
I MeierVollrath
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06113
Subject(s) - medicine
Das Lipödem wurde erstmals 1940 wissenschaftlich beschrieben [1]. Das Krankheitsbild scheint aber schon zur Zeit der frühen Hochkulturen bekannt gewesen zu sein. So finden sich entsprechende Darstellungen bereits auf einer Steinstatue der Grossen Göttin im Tempel Hal Tarxien auf der Insel Malta, die etwa um 3000 v.d.Z. entstanden sein dürfte, sowie auf einem Relief der Königin von Punt im ägyptischen Hatschepsut-Tempel in Deir el-Bahari von ungefähr 1500 v.d.Z. [2]. Die Krankheitsentität ist in Laienkreisen – selbst bei Betroffenen – oft unbekannt. Obwohl im deutschsprachigen Raum viele Publikationen in Fachzeitschriften und lymphologischen Lehrbüchern sowie ferner eine Monographie [3] existieren, wird das Lipödem auch im ärztlichen Bereich noch oft übersehen bzw. mit einer Lipohypertrophie, einer Adipositas oder einem Lymphödem verwechselt. Obwohl die Epidemiologie unbekannt ist und wesentliche Aspekte von Pathogenese und Pathophysiologie unklar sind, hat die Therapie dieses Krankheitsbildes in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte gemacht.

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom