Arbeitsmedizin: Die Arbeitsmedizin nimmt die psychische Gesundheit der Schweizer Ärztinnen und Ärzte unter die Lupe
Author(s) -
D Kursner,
B Danuser
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06082
Subject(s) - die (integrated circuit) , computer science , operating system
Seit Jahrzehnten ist die Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz Gegenstand von Untersuchungen; auch die Schweizerische Gesellschaft für Arbeitsmedizin (SGARM) beschäftigt diese Frage. Zwar kann der Arztberuf recht verschiedenartig sein, bei den meisten Ärztinnen und Ärzten aber gehört Stress zum Alltag. Eine chronische Stressexposition hat wohldokumentierte kardiovaskuläre und psychische Folgen. In der internationalen Literatur werden am häufigsten die berufliche Zufriedenheit, Stress, Burnout, Substanzabusus, Depressionen und Suizidalität behandelt: – Etwa ein Drittel aller Ärztinnen und Ärzte leiden an Burnout-Erscheinungen. – Aufgrund des hohen relativen Risikos bei Ärztinnen und Ärzten ist die Suizidproblematik besonders beunruhigend (das relative Risiko liegt je nach Quelle zwischen 2 und 7; in den 1980er Jahren entsprach es in der Schweiz dem dreibis sechsfachen Normalwert der Allgemeinbevölkerung). – Ärztinnen und Ärzte haben ihrer eigenen Gesundheit gegenüber ein ganz eigenartiges Verhalten: Sie suchen nicht gern Hilfe, sie stellen ihre Diagnosen selbst und behandeln sich selbst.
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