Hämatologie: Myeloproliferative Syndrome - Eine Kinase folgt der anderen
Author(s) -
JeanFrançois Lambert,
MA Duchosal
Publication year - 2007
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2007.06081
Subject(s) - myeloproliferative disorders , medicine , immunology
Myeloproliferative Syndrome (MPS) sind durch die autonome klonale Proliferation der hämatopoietischen Stammzellen, insbesondere des Knochenmarks, charakterisiert, wobei die bevorzugte Zelldifferenzierung syndromspezifisch erhalten bleibt [1]. Neben der vorherrschenden Zellinie können somit auch klonale Zellen in allen anderen (myeloischen, erythrozytären, megakaryozytären, lymphatischen) Zellinien vorliegen. Die wichtigsten Vertreter der myeloproliferativen Syndrome sind die chronische myeloische Leukämie (CML), die Polycythaemia vera (PV), die essentielle Thrombozythämie (ET) und die idiopathische Myelofibrose (IMF). Bei aller Verschiedenheit der Erscheinungsbilder beobachtet man regelmässig eine Proliferation des Knochenmarks, welche nach einer gewissen Latenz in eine akute myeloische Leukämie übergehen kann. Trotz vieler Fortschritte im Bereich der Diagnostik bestehen therapeutisch beim MPS derzeit ausser der durch myeloablative Vorbehandlung vorbereiteten allogenen Transplantation hämatopoietischer Stammzellen keine kurativen Möglichkeiten.
Accelerating Research
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom
Address
John Eccles HouseRobert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom