z-logo
open-access-imgOpen Access
Gefäss- und Herzchirurgie: Invasive Schlaganfallsprophylaxe - Wird die klassische Karotisoperation vom Stent abgelöst?
Author(s) -
P Stierli
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.06064
Subject(s) - political science
Rund 18% aller Schlaganfälle werden durch arteriosklerotische Läsionen an der extrakraniellen Karotis verursacht. Bei einem erheblichen Teil dieser Patienten entstehen die Symptome (TIA, Amaurosis fugax, Schlaganfall) durch eine rezidivierende Embolisierung aus einer arteriosklerotischen Plaque. In den 1990er Jahren haben grossangelegte Studien die konservative mit der chirurgischen Therapie verglichen. Sowohl die amerikanische als auch die europäische Studie haben gezeigt, dass die operative Therapie (Karotisendarterektomie) der konservativen Therapie bei diesen Patienten hochgradig überlegen ist [1, 2]. Vor etwa zehn Jahren wurde damit begonnen, symptomatische Karotisstenosen kathetertechnisch zu behandeln, vorerst nur mit einer Ballondilatation, später auch mit Stents. Bis zum heutigen Zeitpunkt war die Datenlage bezüglich der Resultate des Karotisstentings im Vergleich zur Karotisendarterektomie beschränkt. In bezug auf das Karotisstenting standen Register verschiedener Spitäler und auch industriegesponserte Studien zur Verfügung, welche keinen echten Vergleich mit der Operation zuliessen [3].

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom