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Glaubwürdigkeit - equinen Enzephalitits - Pharmaindustrie! - experimentelle Medikamente - Mortalität übergewichtiger Frauen - Assoziation?
Author(s) -
Die Redaktion
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.06037
Subject(s) - medicine , gynecology
Trau, schau, wem! In einer dänischen Studie wurde die Glaubwürdigkeit von 260 Abstracts überprüft, die in «PubMed»Artikeln mit «relativem Risiko» oder «OR» (odds ratio) publiziert worden waren. Bei 70–84% der Abstracts traf das statistisch belegte Resultat zu. Aber, obwohl viele Ergebnisse Subgruppenresultaten, sekundären oder fehlerhaften Analysen entnommen waren, wurden sie in 98% der Fälle hemmungslos «vermarktet». In vier von 23 Artikeln waren signifikante Resultate falsch, in sieben waren sie zweifelhaft. Und genau so werden die Resultate wohl von den Ärztebesuchern wiedergegeben! Der Hinweis auf signifikante P-Werte ist mit Vorteil zu vergessen, es sei denn, er liege tiefer als 0,001! – Gøtzsche PC. Believability of relative risks and odds ratios in abstracts. BMJ. 2006; 333:231–4.

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