Weniger Neues als vermutet
Author(s) -
M Geiser
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.06004
Subject(s) - medicine
Der Beitrag von Konrad Michel über die Plastizität und Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns und über die Veränderungen in diesem Organ durch psychiatrische Therapien und über das Zusammenspiel zwischen Genexpression und Umwelteinflüssen enthält bei näherer Betrachtung weniger Neues, als auf den ersten Blick vermutet. Denn es gab seit Jahrzehnten eine biologisch orientierte Psychiatrie, die das Gehirn, im Gegensatz zur trendigen Sozialpsychiatrie, ernst nahm. Und es gibt eine Zwillingsforschung, welche die Gene ernst nimmt. Ferner muss an den 2400 Jahre alten Satz im «Corpus Hippocraticum» [1] erinnert werden: «Denn mittels des Gehirns denken wir, verstehen wir, sehen wir und hören wir und erkennen sowohl das Gute wie das Schlechte, und mit ihm rasen wir und denken irre.»
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