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Sportverletzungen am Fuss
Author(s) -
M Handschin
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.05977
Subject(s) - computer science
Die Verletzungen des Fusses sind in fast allen Statistiken über Sportverletzungen an oberster Stelle zu finden. Der Fuss ist in den meisten Sportarten starken Belastungen ausgesetzt und wird oft akut verletzt oder chronisch überlastet. Beim Berufssportler wird das Gewebe bei langsam gesteigerten Belastungen den zusätzlichen Erfordernissen angepasst und hält erstaunliche Kräfte aus. Zu Überlastungen kommt es nur noch, wenn zu lange an der oberen Limite trainiert wird oder die Erholungszeit zu kurz ist. Beim Freizeitsportler sind Überlastungen hingegen häufiger, da die zivilisatorischen Alltagsbelastungen zurückgegangen sind und der Sport nicht selten mit einer zu raschen oder zu starken Steigerung der auf das Gewebe einwirkenden Kräfte einhergeht. Hinzu kommt, dass der Trainingsumfang bei Freizeitsportlern zum Teil ein Ausmass angenommen hat, das früher dem Berufssportler vorbehalten war. Es werden selbst Extrembelastungen gesucht, die den Körper an die Leistungsgrenze bringen können (Alpinmarathon, Gigathlon, 24-Stunden-Events usw.). Dies sind Belastungen, die unweigerlich zur Ermüdung und Erschöpfung der Muskulatur führen. Je länger die Belastung dauert, desto mehr nimmt der Schutz der Gelenke und Bänder durch die Muskulatur ab. Dementsprechend sind bei Extrembelastungen Überlastungsfolgen vorprogrammiert.

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