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ärztliche Qualitätsmessung - «Herzverfettung» - American College of Physicians - Phase-I-Studie - Tschernobyl - Assoziation?
Author(s) -
Die Redaktion
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.05944
Subject(s) - psychology
Droht die ärztliche Qualitätsmessung (physician clinical performance assessment, PCPA), dem Arzt Nachteile bei Haftpflichtprozessen zu bringen? PCPAs liegen bereits von verschiedenen Organisationen vor, auch von Konsumentenvertretern. Ärzte hegen berechtigte Bedenken – gegen die Qualifizierung wie gegen ihren Gebrauch vor Gericht. Ein heisser Lauf, zumindest in der amerikanischen Rechtsprechung. Wo PCPA-Angaben Verhaltensmuster beschreiben, wird ihr Einfluss grösser sein: Zwar liegt die «Messlatte» hoch, und die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering, dass in der Mehrheit der Fälle PCPA-Daten überhaupt zulässig sind. Je spezifischer solche Aussagen aber sind, desto eher werden sie bedeutsam sein. Keine Zusicherung – und schon gar keine in bezug auf die Zukunft! – Kesselheim AS, et al. Will physician-level measures of clinical performance be used in medical malpractice litigation? JAMA 2006;249:1931–4.

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